In einer Familie sind alle Seelen miteinander verbunden – wie Fäden in einem gemeinsamen Netz. Was ein Mensch nicht bereinigen oder verarbeiten konnte – Angst, Schuld, Groll, Schmerz, ungesagte Worte – verschwindet nicht. Es bleibt als Information im Familienfeld gespeichert und wird unbewusst weitergegeben: als Muster, die sich in Beziehungen, im Verhalten, im Umgang mit Geld, im Selbstwert, als Krankheitssymptome oder im Lebensglück wiederholen.
Im Übergang öffnet sich die Seele so weit wie sonst kaum im Leben. Wird jetzt gelöst, vergeben und versöhnt, löst sich die Information nicht nur in diesem einen Menschen, sondern im ganzen Feld: rückwärts zu den Ahnen, seitwärts zu den Lebenden und vorwärts zu denen, die noch geboren werden.